kunsthof-usedom

News, Infos, Neuigkeiten über Kunst, Kultur und Malerei auf Usedom.

Rückblick auf den Sommer!

28. Oktober 2011

Malerei am Meer! das war wieder die künstlerische Aufgabe in diesem Jahr.

Festival der Druckkunst

28. Oktober 2011

Der künstlerische Bilddruck hat in Zukunft einen besonderen Ort auf der Insel Usedom. Im Kunsthof-Usedom wird es eine Ausstellung zum Thema geben. Die Ergebnisse aus den workshops:”Festival der Druckkunst” in der Akademie Remscheid werden hier ausgestellt. Die künstlerische Druckwerkstatt war auch in diesem Jahr wieder ein wichtiges Ereignis in Remscheid. Hier nun einige Fotos aus der Druckwerkstatt. Es war eine lebendige Stimmung. Aus der kleinen Druckwerkstatt wurde eine richtige Event-Arena. Alle konnten hier eine kleine Handruckauflage verwirklichen. Hochdruck und Tiefdruck können hier kunstgerecht erforscht werden. Jetzt kann man sich schon für das nächste Jahr anmelden:http://www.akademieremscheid.de/kurse/kurse.php?id=492

Land-Art, auch in Remscheid! Ein Kurs in der Akademie

15. September 2011

Ein schöner September, eine sonnige Woche in der Natur an der Wupper, das ist die Umgebung für die Kunst in der Landschaft! Bilder und einen Infotext gibt es auf: https://www.designpaedagogik.de/2011/09/land-art-kunst-in-der-landschaft-an-der-wupper/

Atomausstieg und Malen auf der Insel Usedom

31. Mai 2011

Die traurige Nachricht am heutigen Tag, Montag, den 30.5. 2011: Die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel verkündete heute um 16.00Uhr den Verzicht auf die Kernenergie für alle Bürger der Bundesrepublik! Sie sagt, das sei „eine riesige Chance für alle zukünftigen Generationen in Deutschland“ Das trifft mich sehr, ich bin erschüttert und traurig! Warum? Jetzt bin ich schon über 60 Jahre alt und stelle die Frage: Warum konnte das nicht vor dreißig Jahren entschieden werden? Dann hätte doch eine Generation mehr die “riesige Chance” erhalten! So hätte auch ich von dieser Chance etwas haben können! Hat man es mir nicht gegönnt? Hat man es der ganzen Generation vor dem 30. 5. 2011 insgesamt nicht gegönnt eine besondere Chance zu erhalten??

Ich sollte den Kernphysikern, den Atomtechnikern und Politikern des Landes doch viel mehr Vertrauen entgegenbringen: Vor dreißig Jahren hatte man wahrscheinlich noch nicht genug Atommüll zusammengesammelt um daraus eine Chance für eine ganze Generation zu machen! Für „eine riesige Chance für alle zukünftigen Generationen“ hätte der Atommüll vor dreißig Jahren bestimmt nicht ausgereicht. So gesehen bin ich wieder froh, dass es endlich soweit ist!

Wo erleben wir wirklich „Verzicht“? Auf das grenzenlose, alle Grenzen der Vernunft überschreitende Wirtschafts- und Industriewachstum sollen wohl auch zukünftige Generationen nicht verzichten. Dafür Energie zu erzeugen, ist immer mit einem Verzicht auf lebenswerte Landschaft verbunden. Nur wenige profitieren vom Industriewachstum, aber viele erleben Verzicht, erleiden sogar den Verlust an lebenswerter Landschaft. Gerade die Atomindustrie hat wieder gezeigt, wie einfach es ist, Menschen für immer und ewig aus einer Landschaft zu vertreiben.
Landschaftsmalerei ist vor dieser Aktualität nicht nur Freizeitvergnügen, sondern eine politische Kunst. Wenn wir in diesem Jahr auf der Insel Usedom in der schönen Landschaft malen, wird uns dieser Gedanke begleiten.  Die Kurswoche “Landschaftsmalerei” findet vom 27. Juni bis zum 1. Juli 2011 statt. Auf dem Kunsthof-Usedom in Katschow beginnt die schöne Malereiwoche am Montag um 10.00Uhr.

Frohe Grüße von Roland Oesker

Plein-Air-Malerei auf Usedom 2011

01. April 2011

Jetzt ist es wieder so weit, die Sonne scheint und wir denken an das jährliche gemeinsame Malen unter freiem Himmel auf der Insel. Alle Freunde der Landschaftsmalerei sind herzlich eingeladen! Die Kurswoche “Landschaftsmalerei” findet vom 27. Juni bis zum 1. Juli 2011 statt. Auf dem Kunsthof-Usedom in Katschow beginnt die schöne Malereiwoche am Montag um 10.00Uhr. Gemeinsam besuchen wir landschaftlich und malerisch interessante Orte der Insel. Für alle Malerinnen und Maler, die mit dem Malen auf der Leinwand einen Einstieg in eine neue Erfahrung machen, gibt es eine Einführung in die “Plein-Air-Malerei”, in das “Malen unter freiem Himmel”. Alle notwendigen Materialien, wie Staffelei, Farben Palette, Pinsel und Leinwand findet man im Atelier auf dem Kunsthof-Usedom. Wir malen bevorzugt mit Acrylfarben. Es gibt aber auch eine kleine Einführung in die Arbeitsweise der klassischen Eitempera und bei Bedarf, kann auch mit Oelfarben gemalt werden. Während der Arbeit in der sonnigen Landschaft finden Beratungen an der Staffelei statt. Am Ende des Tages oder beim Morgenkaffee gibt es eine lockere Diskussionsrunde im Atelier auf dem Kunsthof-Usedom. Erfahrene Malerinnen und Einsteiger tauschen Gedanken aus. Gemeinsam werden schöne Motive entdeckt und die Insel Usedom wird malerisch erforscht. Alle teilnehmer der Plein-Air-Malerei haben auch die Gelegenheit, ihre Werke in der Galerie auf dem Kunsthof-Usedom einmal auszustellen.

Großes Opfer Japan- Rückschlag für die Anti-AKW-Bewegung?

16. März 2011

Da wünscht sich jemand eine atomare Verschmelzung in Deutschland, leider waren die Japaner schneller. Am Dienstag den 2. Februar 2010 meldet die Ostseezeitung: „Greifswald:Merkel setzt auf Kernfusion“ Schauen wir in ein Wörterbuch: Fusion=Verschmelzung. Reicht es nur einfach „Abschalten“ zu fordern? Was kommt dann? Eine Diskussion für eine neue atomare Zukunft? Bei einem Besuch des Max-Planck-Institutes in Greifswald, so meldete dpa, bezeichnete Merkel das 380Millionen Euro teure Kernfusionsexperiment “Wendelstein 7-X” als “Projekt mit dem Deutschland Fusionsgeschichte schreiben kann”.

Atomgau Fukushima – Japan ist uns ganz nah! Wir dürfen hoffen: Es gibt durch die Kernschmelze einen Kurswechsel in der Atomdebatte. Sollte der Erfolg der Anti-AKW-Bewegung jetzt eintreten, so wie wir es uns über 30 Jahre lang gewünscht haben? Dann müssen wir befürchten, dass dieser Erfolg durch die Katastrophe von Fukushima erreicht wird. Dann beruht der Erfolg auf Verwüstung, Elend und Tod. Dann müssen wir sehen, dass der Weg zur Wende eine Spur ist, die von Harrisburg über Tschernobyl bis Fukushima führt. Das ist eine Spur der Trauer, des Leidens, der Strahlenkrankheit, und der Landschaftszerstörung in einem unendlichen Ausmaß. Ursache der atomaren Wende ist dann nicht die Vernunft, nicht die Kraft des menschlichen Geistes, nicht die Diskussion und der Austausch von Gedanken und Ideen, nicht die Tradition der Humanität in der philosophischen Aufklärung, nicht die Freude und Achtung vor der göttlichen Schöpfung, nicht das Bemühen so vieler Demonstranten, die an eine Demokratie glauben. Der Motor der Entwicklung kann dann auch nicht im Widerstand der vielen mutigen Atomkraftgegnern gesehen werden, die mit ihrer ganzen Person und ihrem Körper unter Opferung ihrer Gesundheit und ihrer sozialen Sicherheit bei jedem Castortransport die Verantwortung übernommen haben, die von den Politikern nicht getragen wurde. Der Motor für die Veränderung ist dann nur das Schreckliche, das Grausame, was wir eigentlich durch unser Bemühen verhindert wollten.
Das macht sehr traurig und sogar mutlos.
Aber es kann noch schlimmer kommen: Der größte Unfall in der Atomtechnik aller Zeiten wird viele sogenannte “Fachleute” hervorbringen, die vor laufenden Fernsehkameras und bunten Mikrofonen  genau sagen können, wie man mit der Horror-Havarie eines Atomreaktors in Zukunft umgehen kann, um den Betrieb für alle Menschen sicher zu machen. Führungskräfte, die gern in gut bezahlter Stellung die Atomgauleiter der Zukunft werden wollen.

Daher können wir uns Mutlosigkeit jetzt nicht leisten, sondern müssen unsere Trauer in eine große menschliche Kraft verwandeln. Eine Kraft, die wir benötigen, um weiterhin Widerstand zu leisten. Eine Kraft, die dafür sorgen muss, dass der Austausch menschlicher Gedanken der Motor der Entwicklung bleibt.

Ein weiterer Gedanke: Die selbsternannten Fachleute für die Zukunft der Atomenergie feiern mit den Politfiguren in den Medien ihre Präsenz und zeigen auf, was man alles an der japanischen Katastrophe lernen kann. Das macht die “guten” Kraftwerke in Deutschland “sicher” und verlängert ihre profitablen Laufzeiten. Dagegen wirken die Anti-AKW-Sticker wie ein Pfeifen im Keller.
Roland Oesker

Rettet die Bäume auf Usedom!

04. Februar 2011

Auf der Straße der blutenden Bäume geht das Gemetzel weiter! Die kleine Straße nach Benz wird nun zum Schauplatz der Zerstörung: 41 Bäume sollen zerstört werden! Die schönste Baumallee auf der Insel Usedom soll geopfert werden, um zwischen den  kleinen Orten Labömitz und Benz die Straße zu verbreitern.

Auf dem “Spielmarkt der Akademie Remscheid” werde ich die Bilder der “Straße der blutenden Bäume” zeigen und über  die besonderen Aspekte der Aktion zur Rettung der Bäume berichten. Es ist ein Fachforum für Pädagogen, die sich für Formen der Umweltbildung interessieren.

Jetzt ein Blick auf die Lage an der Straße nach Benz, so sieht es da nun aus. Rote Farbe zeigt das Blut der Bäume! Das Wetter ist schön, die Sonne scheint und die Arbeit mit Farbe und Pinsel kommt gut voran!

Jetzt neu! Kunstpädagogik für die Ganztagsschule, Ausbildungsgang beginnt 2011

02. Dezember 2010

Mit einer neuen Info-Seite präsentiert sich die Qualifizierung “Ästhetische Bildung an Jugendkunstschulen und Ganztagsschulen”. Das ist ein besonders beliebter Ausbildungsgang für die kunstpädagogische Praxis an Ganztagsschulen und Jugendkunstschulen. Die neue Fortbildungsreihe beginnt am 14. 2. 2011.  hier kann sich jeder um einen Platz bewerben, der in der Ganztagsschule im kulturellen Bereich arbeiten oder sich an einer Jugendkunstschule bewerben möchte. Mit einem Lebenslauf und einer kurzen Übersicht über die eigenen künstlerischen und /oder pädagogischen Erfahrungen kann man sich an der Akademie Remscheid bewerben. Die Situation der Einführung des Ganztagsbetriebes an vielen Schulen in Deutschland macht es notwendig, dass einige Jugendkunstschulen ihren Wirkungsbereich auf die Arbeit in den Schulen ausdehnen müssen. Daher werden ausgebildete Fachkräfte benötigt. Mit einer kunstpädagogischen Ausbildung in dieser Qualifizierungsmaßnahme, wird eine erfolgreiche Bewerbungslage geschaffen. Viele Absolventen haben durch diese Fortbildung ihre pädagogischen Fähigkeiten und künstlerischen Anlagen verbunden und sich dadurch ein neues Tätigkeitsfeld erobert. Informieren sie sich auf der neuen Internetseite über die Ausbildung zum Kunstpädagogen/- pädagogin: “Aesthetische-Bildung-im-ganztag.de” über die Möglichkeiten, als Kunstpädagogin / Kunstpädagoge in der Ganztagsschule,  in der Jugendkunstschule oder in vergleichbaren Einrichtungen erfolgreich zu arbeiten!